Aktuelles

Osterkerzenverkauf am Palmsonntag zu Gunsten von Menschen in Uganda

Der Christliche Familienkreis verkauft in Oberzell und in Weißenau Osterkerzen zum Preis von 5.- €. Mit dem Erlös der Osterkerze 2025, Motiv „Hoffnung auf Frieden“ werden einkommensschaffende Projekte wie Ziegen- und Schweinezucht, oder Kaffee- und Ananasanbau, sowie der Aufbau von Jugendgruppen gegen Gewalt und Drogen finanziert. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung unterstützt schon lange direkt vor Ort in Uganda, Ostafrika, Partnergruppen, Schulen und Frauenprojekte. Mit dem Kauf einer Osterkerze wird sehr viel Gutes getan, gleichzeitig ist sie ein Zeichen der Hoffnung für die Auferstehung Jesus Christus. Osterkerzenverkauf in Oberzell, am Palmsonntag, 13. April, ab 10.30 Uhr vor der Antoniuskirche. Osterkerzenverkauf in Weißenau, am Palmsonntag, 13. April, ab 10.30 Uhr, vor dem Münster. Es wären schön, wenn wieder viele eine Osterkerze kaufen würden.

Kreuzweg der Arbeit am Freitag, 11. April, 17.00 Uhr

Auch in diesem Jahr wird die katholische Betriebsseelsorge Ravensburg und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) wieder einen Kreuzweg der Arbeit in der Innenstadt von Ravensburg veranstalten. Drei Mitglieder des Chr. Familienkreises wirken hier aktiv mit. In sieben Kreuzwegstationen werden konfliktbeladene Situationen aus Arbeit und Gesellschaft aufgegriffen, aber auch Hoffnungsansätze formuliert. Mit Musik, meditativen Texten und Gebeten endet der Kreuzweg in der Jodokskirche. Start um 17. Uhr bei der Liebfrauenkirche, Haupteingang. Herzliche Einladung zum mit dabeisein!

Vortrag „Ökumene heute – was uns Christen verbindet!“

Der Christliche Familienkreis lädt zu einem öffentlichen Vortagsabend zum Thema Ökumene heute am Mittwoch, 2. April, 19.00 Uhr in den Magdalenensaal Weissenau ein. Referent ist Pfarrer Johannes Schüz von der evangelischen Kirchengemeinde Ravensburg. Auch wenn Christen unterschiedlichen Konfessionen angehören und es aus der Tradition und dem Glaubensverständnis auch unterschiedliche Standpunkte gibt, so gilt es gerade in der heutigen Zeit, dass wir mehr auf die Gemeinsamkeiten schauen sollten. Denn es verbindet uns so viel mehr. Pfarrer Johannes Schüz wird bei seinem Vortrag auf Kernthemen unseres Glaubens eingehen und die Chancen eines ökumenischen Miteinanders aufzeigen. Dabei wollen wir auch mit den Besuchern in Dialog treten und den Abend mit einem gemeinsamen, geschwisterlichen Brotbrechen (Agape) den Abend ausklingen lassen.

Das Schicksal der Ravensburger Sinti-Mitbürger von 1938 bis 1945

Magdalenea Guttenberger erzählte bewegend beim Christlichen Familienkreis

Wie die Nazis mit den Ravensburger Sintis im Ummmenwinkel menschenverachtend umgingen, wie es immer schlimmer wurde, die Sinti-Mitbürger selbst nicht glauben konnten, was man ihnen antat und wie die Mitbürger reagierten, davon gab Magdalena Guttenberger einen bedrückenden Einblick beim Gesprächsabend des Christlichen Familienkreises in Weissenau. Magdalena Guttenberger, die einen Nachfahren der Ravensburger Familie Guttenberger aus dem Ummenwinkel heiratete, hat in vielen Gesprächen mit den Eltern ihres Ehemanns, beide haben die Konzentrationslager von Auschwitz überlebt, nach und nach erfahren, was diese durch und in der Gewaltherrschaft der Nazis erdulden mussten. Durch die persönlichen Eindrücke über die unvorstellbar grausamen Erlebnisse im KZ konnten die Zuhörer erahnen, was diese Menschen durchgemacht haben. Dabei sind die Sintis seit über 400 Jahre in Deutschland und fühlen sich als Deutsche, wie Magdalena Guttenberger ausführte. Und auch nach dem Krieg ging es den überlebenden Sintis in Ravensburg nicht immer gut. Die Mehrheitsgesellschaft habe sich wenig um sie gekümmert. Positiv war die Gründung eines Vereins, der sich vorbildlich mit besonderem Engagement um die Kinder im Ummenwinkel gekümmert hat. Dieser Verein wird nun von jungen Menschen der 3. Nachkriegsgeneration weitergeführt. Magdalena Guttenberger betrachtet es als wichtig, die Erzählungen und Berichte schriftlich als Mahnung und Erinnerung für ihre Familie und die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Sinti und Roma festzuhalten. So entstanden auch Bücher. In den Gesprächen der Besucher mit der warmherzigen Magdalena Guttenberger wurde deutlich, dass das Erinnern nicht Gräben aufschütteten sollte, sondern Brücken gebaut werden zu gegenseitigem Verständnis, Gemeinschaft und Wegweisung für eine achtsame Gesellschaft.

Unterkategorien

Rechtliches

Kontakt

Kontakt Christlicher Familienkreis:
Telefon: Bernd Bergemann 0751 61073

Kontakt Seniorengemeinschaft Weissenau:
Telefon: Inge Blattner 0751 64858

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Anmeldung